Vorsicht vor unseriösen Internetangeboten

Die Regionalzeitung „Oberkärntner Volltreffer“ berichtete vergangenen Monat über mögliche finanzielle Folgen von unseriösen Angeboten im Internet. Häufig handelt es sich hierbei um scheinbar kurzweilige Möglichkeiten des Zeitvertreibs während des Büroalltags, wie Onlinespiele, Rätsel, Persönlichkeits- oder Intelligenztests.

Diese Internetseiten erfordern meist eine Vorab-Registrierung, bei welcher man um eine Reihe persönlicher Daten gebeten wird. Durch den obligatorischen Haken in einer Checkbox stimmt der Nutzer den AGB der Betreiber zu und verpflichtet sich dabei gleichzeitig nicht selten zu kostenpflichten Abonnements oder sonstigen Zahlungen. Die somit registrierten Besucher dieser Internetseiten werden daraufhin binnen kurzer Zeit mit Zahlungsaufforderungen und Mahnungen via E-Mail oder per Post beglückt. In diesen Fällen empfiehlt sich wahrscheinlich eine seriöse Rechtsberatung über die weitere Vorgehensweise – bereits geleistete Zahlungen können im Nachhinein bei den meist ausländischen Firmen nur schwer wieder eingefordert werden.

Sinnvoller ist stattdessen natürlich ein angebrachtes Maß an Vorsicht bei der Bekanntgabe von personenbezogenen Daten im Internet – insbesondere bei vermeintlichen Gratisangeboten. Keinesfalls sollte man AGB oder ähnlichen Vereinbarungen zustimmen, ohne diese auch gründlich gelesen und im Idealfall lokal gespeichert oder ausgedruckt zu haben. Vor Webseiten, welche bekannt dafür sind Schadsoftware zu verbreiten können Sie auch auf aktuellem Stand gehaltene Sicherheitssoftware und entsprechend konfigurierte Browser bewahren.

Unter folgendem Link gelangen Sie zum erwähnten Zeitungsartikel:
http://www.osttirol-online.at/_oberkaernten-online/news/index.php?we_objectID=32435&we_objectTID=98

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